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Kutsches Rettungsaktionen für den Zoo Osnabrück

Insbesondere in der aktuellen Coronakrise ist der Zoo Osnabrück auf externe Unterstützung angewiesen. Der Zoo finanziert sich so gut wie selbst und zu 75 Prozent aus Besucherentgelten.
Diese sind durch die coronabedingte Schließung fast acht Wochen lang ausgeblieben. Auch wenn der Zoo jetzt wieder geöffnet ist, fehlen diese Einnahmen, die dem Zoo auch durch die dunkle Jahreszeit helfen. Um den Zoo zu unterstützen, haben sich einige der KutscheMärkte an zwei Rettungsaktionen der Firma Kinnius und der Weinmarke vanWEINS beteiligt.

In vino veritas et auxilias

Leckeren Wein genießen und den Tieren im Zoo helfen: Das ging mit der Hilfsaktion „Volles Glas. Voller Napf.“ von vanWEINS. Seit dem 20. März konnten Kunden drei Weine aus dem Sortiment von vanWEINS, der primär mit der Gastronomie zusammenarbeitet, kaufen. Mit jeder verkauften Flasche wurden 2 Euro direkt an den Osnabrücker Zoo gespendet, damit die Näpfe der vielen Tiere zu jeder Zeit gefüllt sind! Im Markt an der Lotter Straße waren der „kräftige Rote“ und der „frische Grüne“ (Weißwein) sowie im Markt an der Meller Landstraße der „kräftige Rote“ und der „fruchtige Grüne“ (ebenfalls Weißwein) erhältlich – diese Aktion ist jedoch mittlerweile beendet.

Eine Bratwurst für den Zoo

Die zweite unterstützte und noch laufende Aktion ist die „Zooretter Bratwurst“ des Osnabrücker Traditionsbetriebs Kinnius. Pro verkaufter Retterbratwurstpackung (6x100g Kinnius-Bratwurst) fließt ein Euro an den Zoo Osnabrück. Ausgewählt ist dafür die klassische Bratwurst im Naturdarm, für die frisches Fleisch und Gewürze aus der Region verwendet werden – gut zu erkennen an dem neuen Zooretter-Sticker mit Zebramuster. Rudolf Festag, Geschäftsführer von Kinnius, erklärt: „Das Fleisch liefert die Erzeugergemeinschaft Osnabrück täglich direkt aus dem eigenen Schlachtbetrieb an. Es stammt aus kontrollierter Erzeugung im Verbund mit ca. 400 Landwirten aus der Region und ist qualitativ ausgezeichnet. Was gibt es also Schöneres, als eine gut gegrillte Kinnius-Wurst zu genießen und dazu auch noch eine gute Sache zu unterstützen?“

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Opinions

  1. Post comment

    Eine Bratwurst für den Zoo? Euer ernst???
    Schlimm genug, dass etliche Tiere ihr ganzes Leben lang eingesperrt werden, um von uns Menschen begafft zu werden. Nun aber auch noch mit einer Bratwurst aus der “Aus-Nutztierhaltung” vermeintlich im Wohle der “Knastis” zu agieren ist blanker Hohn. So eine Aktion ließe sich genauso gut mit Obst und Gemüse umsetzen? Das würde dem Konsumenten vielleicht wirklich das Gefühl geben eine “gute Sache” zu unterstützen, anstatt dem mittlerweile mehr als kritisch zu betrachtenden Fleischgenuss anzukurbeln. Mit Tierwohl hat das hier definitiv nichts zu tun!

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  2. Post comment

    Eine Schließung des Zoos wäre wohl das beste für die Zootiere. Wieso sitzen die armen Tiere hinter Gittern, wo sie doch keinem etwas getan haben? Jedes Tier hat den Wunsch nach Freiheit und wir Menschen sollten das respektieren.
    Bratwürste, die nunmal aus getötetem Tier bestehen, zu verkaufen, um das Einsperren von wilden Tieren weiterhin lukrativ halten zu können erscheint mir dabei besonders makaber.
    Corona hat euch vielleicht gezeigt, dass das Eingesperrtsein im eigenen Haus schon unangenehm ist. Wie also fühlen sich die Tiere, die ihr Leben lang eingesperrt sind?
    Ich würde Kartoffeln kaufen, damit ein Gnadenhof o. Ä. für diese Tiere gefunden werden kann.

    Liebe Grüße

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  3. Post comment

    Hallo, ich finde es ungemein makaber, einen Zoo durch Wurstverkäufe zu unterstützen. Viele Zoobesucher lieben Tiere und/oder setzen sich für die Arterhaltung ein und besuchen deshalb Zoos. Dass die Arterhaltung und Zurschaustellung von Tieren in Zoos kontraproduktiv sind stelle ich hier aber beiseite. Doch nun auch noch ein Produkt aus der Tierindustrie als Wohltatprodukt zu vermarkten, das sowohl für Tier, Planeten als auch Menschen bekannterweise zu großem Schaden führt, das ist blanker Hohn und nicht akzeptabel. Wüssten Zoobesucher unter welchen Bedingungen diese Wurst hergestellt wurde, wären sie entsetzt. Und eine für alle Beteiligten Parteien schädliche Wurst durch Spenden an einen Zoo “grünzuwaschen” gleicht meiner Meinung nach einem moralischen Verbrechen.

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