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Real – Verkauf vor Abschluss

Metro hat im Verkauf seiner Tochterfirma Real eine „kommerzielle Einigung“ mit dem Käuferkonsortium x-Bricks und SCP erzielt. Die Unterschrift steht allerdings noch aus. Genauere Angaben möchte das Unternehmen erst Donnerstag bekanntgeben.

Real-Verkauf erzielt kommerzielle Einigung

Metro hat im Grunde erreicht, Real als Ganzes zu veräußern. In der Nacht ist es zu einer sogenannten „kommerziellen Einigung“ mit dem Konsortium der Immobilien-Investmentfirma x-Bricks und der russischen SCP-Group gekommen. Einige Punkte sollen noch verhandelt werden, daher ist der Vertrag noch nicht unterzeichnet. Weitere Details wolle das Unternehmen erst am Donnerstag kommunizieren. Der Unternehmensverkauf soll etwa eine Milliarde Euro betragen, von denen Metro rund 300000 Euro Netto zufließen. Weitere Gelder von bis zu 1,5 Milliarden Euro sollen im Anschluss durch Folge-Transaktionskosten und dem Verkauf der Mehrheitsanteil am chinesischen Geschäft eingespielt.

Käufer werden Real aufteilen

Die künftigen Inhaber von Real werden das Unternehmen bestehend aus 277 Filialen nur in Teilen unter dem Namen weiterführen. Laut Aussage des Handelsblatts wird das Konsortium einige der Real-Märkte in ihrer Form erhalten, der Großteil aber wird unter den großen Handelsketten – allen voran Edeka und Kaufland – aufgeteilt. Wieder andere Standorte können auch geschlossen werden, womit tausenden der Verlust ihrer Arbeitsplätze droht.

Verkauf nach langem hin und her greifbar

Bereits 2018 bot die Metro AG den Real zum Verkauf an, um sich von der schwächelnden Tochterfirma zu lösen und sich wieder auf das Kerngeschäft – den Großhandel – zu konzentrieren. Der Prozess des Verkaufs zog sich allerdings länger hin als geplant. Doch nun scheint das Ende in greifbarer Nähe.

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