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Nein zu Plastik – Ja zur Papiertüte

Eigentlich wollten wir nur schnell eine Kleinigkeit kaufen und auf einmal balancieren wir acht Artikel auf dem Arm. Um den Einkauf besser tragen zu können, greifen wir einfach zur Plastiktüte. Doch STOPP! Diese sind für die Umwelt mehr als bedenklich und so setzten viele Supermarktketten inzwischen auf den Gebrauch von Alternativen, um Plastik immer weiter zu reduzieren.

Greifen Sie zur Papiertüte

Greifen Sie guten Gewissens bei den Tragetaschen aus Stoff oder Papier und den Einkaufskartons zu. Sie können diese mehrfach verwenden. Mit dem Kauf dieser Alternativen können Sie, jeder von uns, aktiv Verantwortung für Umwelt und Meeresschutz übernehmen. Doch dies ist nur ein erster Schritt zur Reduzierung von Plastikmüll. Daher arbeiten viele Märkte an weiteren Optimierungen zur Reduzierung von Plastikverpackungen im Lebensmitteleinzelhandel. Dazu zählt beispielsweise das Plastik-Verpackungsmaterial bei Produkten wie Obst, Gemüse und Co.

So finden Sie in den Märkten sogenannte Veggibags. Das sind wiederverwendbare Einkaufsbeutel für Gemüse und Obst. Kaufen Sie einfach eine Viererpackung der begehrten Beutel. Zu Hause können Sie diese regelmäßig einfach bei 30 Grad waschen und für Ihren nächsten Einkauf aus der Handtasche zaubern. Tipp: Lassen Sie die Bags nicht zu Hause liegen. Lagern Sie die Beutel beispielsweise einfach im Auto, dann haben Sie immer eine Griffbereit für Ihren nächsten gesunden Einkauf.

Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Mit diesen einfachen Tipps können Sie mehr Nachhaltigkeit in Ihren Alltag bringen und damit der Umwelt ganz leicht etwas Gutes tun!

Tipp 1: Achten Sie bei Flaschen und Gläsern auf das Mehrweg-Symbol und verzichten Sie auf Flaschen und Gläser ohne Mehrwegzeichen. Denn Getränkeflaschen können zum Beispiel über das Pfandsystem zurückgegeben, ausgespült und dann neu befüllt werden. Das geht vor allem nicht nur einmal, sondern Behälter aus Glas können mehr als 50-mal, solche aus PET bis zu 25-mal wiederbefüllt werden.

Tipp 2: Erstellen Sie doch mal aus einer alten Milchpackung praktische Taschen als Haushaltshelfer. Das sogenannte Upcycling liegt im Trend und tut außerdem der Umwelt gut. Nachhaltig leben heißt in diesem Fall, die Umwelt bewusst von Abfall zu befreien und für sich etwas Praktisches herzustellen.

Tipp 3: Mit dem Dreiklang “bio, saisonal und regional” liegen Sie beim Einkaufen immer richtig. Achten Sie beim nächsten Einkauf auf regionale Produkte der Saison. Denn diese sind durch kurze Transportwege und dadurch weniger Ressourcenverbrauch in den Markt gelangt. Wenn Sie zudem noch ins Bio-Regal greifen, hilft das zusätzlich die Umwelt zu entlasten. Bei Bio-Produkten wie beispielsweise von Demeter wird komplett auf chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie Gentechnik verzichtet.

Tipp 4: Müll trennen klingt selbstverständlich, doch für viele gibt es hier noch einige Unsicherheiten, welcher Müll in welchen Behälter gehört. Wir haben die wichtigsten Regeln zusammengefasst:

  • Braune oder grüne Tonne – Bioabfall: Gemüse- und Obstabfälle, trockene Lebensmittel, feste Speisereste, Eierschalen, Schnittblumen, Topfpflanzen, Kaffeeund Teesud mit Papierfilter, Grasschnitt, Laub und Äste
  • Graue Tonne – Restmüll: Asche, Blumentöpfe, Bürsten, CD’s, Damenhygieneartikel, Eimer aus Kunststoff und Metall, Spiegel, Geschirr, Fensterglas, Glühbirnen, Kehrricht, Kleintiermist, Katzenstreu, Kleinmetalle, Werkzeug, Knochen, Leder, verschmutztes Papier, Spielzeug, Staubsaugerbeutel, Tapeten, Windeln
  • Blaue Tonne – Papier: Alle Verpackungen aus Papier und Karton, aber auch Zeitungen, Prospekte, Kataloge etc.

Warum Plastiktüten der Umwelt, den Tieren und uns Menschen schaden? Hier ist die Antwort.

In Deutschland nutzt jeder Einwohner durchschnittlich über 70 Plastiktüten pro Jahr, das entspricht etwa 68.000 Tonnen Kunststoff. Vor allem, weil Kunden Plastiktüten in Apotheken, Drogerien, Elektronik- und Bekleidungsgeschäften umsonst und teilweise ungefragt bekommen, führt das zu übermäßigem Gebrauch und zu einer Wegwerfmentalität. Produziert werden sie fast ausschließlich auf der Basis von Erdöl. Der hohe Energieaufwand steht in keinem Verhältnis zur Nutzungsdauer: durchschnittlich gerade einmal 25 Minuten. Vor allem die dünnen Tüten werden leicht vom Wind weggeweht und gelangen in Wälder oder Gewässer.

Der Müll in den Meeren zeigt ein eindeutiges Bild: zu 75 Prozent besteht er aus Kunststoff. Der Zersetzungsprozess dauert Schätzungen zufolge Hunderte bis Tausende Jahre. In dieser gesamten Zeit werden enthaltene Stoffe wie Weichmacher oder Flammschutzmittel freigesetzt. Besonders gefährlich ist der Plastikmüll für die Tiere: Meeresschildkröten verwechseln transparente Kunststofftüten mit Quallen, Vögel füttern ihre Jungen mit unverdaulichen Plastikteilchen, der Verdauungstrakt wird geschädigt, die Mägen verstopfen, die Tiere sterben.

Viele Tüten verfangen sich an Korallen und nehmen ihnen das Licht, sodass sie absterben. Auch die großen Meerestiere sind extrem gefährdet: Zehntausende Haie, Robben und Wale sterben jedes Jahr an dem Plastikmüll.

In einem in Spanien gestrandeten Wal wurden 59 Plastikteile mit einem Gewicht von 20 Kilogramm gefunden. Und auch uns Menschen erreichen die Gifte aus dem Plastik: Fische und andere Meerestiere nehmen die giftigen Substanzen auf, in ihrem gesamten Leben eine ganze Menge davon. Wir essen viele Meerestiere und Fische und bekommen die Giftstoffe somit potenziert zurück. Wenn auch Sie darauf achten, die Verwendung von Plastik zu reduzieren, können wir etwas erzielen und der Umwelt etwas Gutes tun!

Pandoo – Nachhaltige Alternativen aus Bambus   

Jedes noch so kleine Stück Plastik, das wir vermeiden können, macht einen Unterschied. Ein gutes Beispiel ist hier EDEKA Berghammer. Hier haben wir Produkte von pandoo entdeckt.

Ziel von pandoo ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen, um gegen Abholzung und Plastik vorzugehen. Die smarten natürlichen Alternativen können herkömmliche Alltagsgüter ersetzen und den Einstieg in ein grüneres Leben ermöglichen.

Schildkröte mit Plastik
Produkte von pandoo

Für ihre Produkte werden keine Bäume gefällt und Plastik wird bewusst vermieden. Stattdessen setzt pandoo auf schnell wachsende Rohstoffe, wie Bambus. Der Zukunftsrohstoff braucht bei der Anpflanzung weder Düngemittel, Pestizide noch künstliche Bewässerungsmethoden.

Neben Strohalmen aus Bambus, haben wir von pandoo auch Wattestäbchen, Zahnbürsten und wiederverwendbare Löffel aus Bambus entdeckt.