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Lidl und Fachmarktzentrum stehen kurz vor der Eröffnung

Am Donnerstag, dem 15. August, findet die große Neueröffnung des Lidl-Marktes »Am Fischersteg« in Königslutter statt.  Welche neuen Mieter für das Fachmarktzentrum in Frage kommen und wer tatsächlich einzieht, das wird aktuell noch geklärt. Da Lidl umzieht, wird der alte Markt in der Straße »Am Kupfermühlenberg« am 14. August geschlossen. Die feststehenden Mieter des Fachmarktzentrums, die Drogeriemarkt-Kette dm und die Bäckerei Cadera, eröffnen ihre Geschäftsräume laut Gerhard Ternien vom Investor Vermcon etwa einen Monat später.

Besser erreichbar: Straßennetz optimiert

Nach längerer Bauphase ist die Wolfsburger Straße, die lange nur einspurig zu befahren war, wieder freigegeben. Hintergrund war neben den Asphaltierungsarbeiten der Ausbau eines neuen Knotenpunktes für Lidl und das Fachmarktzentrum. Und auch wenn derzeit noch alles nach Großbaustelle aussieht, sind es nur noch wenige Tage bis zur offiziellen Eröffnung.

Welche Anbieter ins Zentrum kommen

Während mit dem Drogeriemarkt dm und der Bäckerei Cadera bereits zwei Mieter des neuen Fachmarktzentrums feststehen, läuft für den dritten potenziellen Mieter Takko Fashion derzeit ein Nutzungsantrag, der nun durch einen Gutachter des Landkreises Helmstedt auf Berechtigung geprüft wird. Ähnlich wie Lidl würde Takko dann umziehen – vom derzeitigen Standort in der Rottorfer Straße in die Straße »Am Fischersteg«. Eine finale Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet. Sollte Takko Fashion den Zuschlag erhalten, ist die Eröffnung der neuen Filiale Anfang 2020 geplant. »Mit dem neuen Fachmarktzentrum wurde eine neue Versorgungseinheit für das nördliche Königslutter geschaffen. die wir insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung neuer Baugebiete in der Straße ›Am Fischersteg‹ stark begrüßen«, verrät Bürgermeister Alexander Hoppe.

Verzögerungen sorgen für erhöhte Kosten

Im Vorfeld hatte der Bau des neuen Fachmarktzentrums in Königslutter für viel Wirbel und hitzige Debatten gesorgt. Insbesondere die Anwohner kritisierten die einige Meter hohe Aufschüttung des Bodens zur Begradigung der Fläche sowie die damit verbundene Einarbeitung von Hausmüllverbrennungsasche, die in einigen Bereichen falsch verbaut worden war und somit den Bau für einige Zeit stilllegte. Jene Verzögerungen wirkten sich auch auf die Kosten aus. Der entstandene Mehraufwand wird mit einer Summe von 600 000 bis 800 000 Euro beziert, bei einer Gesamtinvestition von 9 Millionen Euro.

Stolperstein: Konkurrent klagt gegen Ansiedlung

Ebenfalls Grund der Verzögerung war das Klageverfahren der Drogerie-Kette Rossmann gegen die Ansiedlung des Mitbewerbers dm. Jene Ansiedlung sei dennoch, auch gerichtlich, nicht zu verhindern gewesen, machte Gerhard Ternien deutlich. Eine Klage bis vor das Oberverwaltungsgericht sei erfolglos gewesen. Die Eröffnung verzögerte sich somit um insgesamt ein Jahr.

Was wird aus dem alten Lidl-Gebäude

Was aus dem alten Lidl-Gebäude wird, steht derzeit auch noch nicht fest. Laut Ternien gebe es aber schon Pläne, wie etwa die Ansiedlung eines Küchenstudios oder einer Tankstelle. Dies sei allerdings noch mit dem Eigentümer, einer Hamburger Investmentgesellschaft, zu klären.