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Kassenbonpflicht: So geht´s nachhaltiger

Seit Kurzem gibt es sie überall: Kassenbons – ob man will oder nicht. Händler und Verbraucher sind teils verärgert. Ressourcenschonung sieht anders aus. Aus diesem Grund entstehen aktuell immer mehr innovative Ideen, um eine Lösung für die anfallenden Tonnen Papier zu finden. Kassenbonpflicht? Nein danke! So geht´s nachhaltiger.

Hintergrund der Kassenbonpflicht

Seit dem 1. Januar gilt das Gesetz zum Schutz vor Manipulation der digitalen Grundaufzeichnung. Konzerne sind die Hände gebunden: Sie müssen einen Papierbon aushändigen.

EDEKA und Netto setzen auf recyclebares Thermopapier

Viele Verbraucher verzichten bewusst auf den Ausdruck des Kassenbelegs. Seit Beginn des Jahres 2020 lässt sich dieser Wunsch allerdings nicht mehr realisieren – die Kassenbonpflicht trifft alle Händler. Seit einigen Jahren setzten Edeka und Netto auf zertifizierte erneuerbare Rohstoffe: umweltfreundlich und reyclebar. Blue4est heißt das verwendete Papiermaterial. Das FSC-zertifizierte Thermopapier stammt aus nachweislich nachhaltiger Waldwirtschaft. Charakteristisch für dieses Material ist der blau-grau Farbton. Er setzt auf Wärme, um das Schriftbild zu erzeugen – ein rein physikalischer Prozess, dem keinerlei chemische Reaktionen zugrunde liegen. Das beschriftete Thermopapier der Kassenbons ist frei von Schadstoffen und verblasst nicht. Damit ist der Ärger über kaum lesbare Garantiebelege hinfällig – ideal für jegliche Dokumentationszwecke.

REWE verschickt Kassenbon-e-Mails: den eBon

Mit dem eBon bietet REWE Kunden die Möglichkeit, ihren Kassenbon in digitaler Form entgegen zu nehmen. Damit erfüllt das Unternehmen die Kassenbonpflicht. Denn die Forderung der Einkaufsnachweise wird digital archiviert! Kunden, denen diese Lösung zusagt, können sich einfach anmelden: Mittels eines REWE-Kundenkontos sowie einer Payback-Karte stimmen sie der digitalen Zusendung ein.

Einmal anmelden, nie mehr drucken

Unter dem Menüpunkt des Kundenkontos „Mein payback“ aktivieren sie diese Option. Eine einfache Lösung der Kassenbonpflicht nachzukommen: Nach der Freischaltung genügt das Scannen der Payback-Karte an der Kasse. Bei diesem Vorgang wird die Rechnung automatisch als pdf an die entsprechend hinterlegte Mailadresse gesendet. Im Kundenkonto sehen Kunden die aufgezeichneten Einkäufe. Somit haben sie einen Überblick über ihr eigenes Konsumverhalten, ohne die Umwelt zu belasten.

Weiteres Plus

Wer Waren mit einem Garantie- oder Gewährleistungsanspruch erwirbt, kann diesen auch über das zugesendete pdf in Anspruch nehmen. So ist dieser immer abrufbereit im Postfach. Wer sicher gehen will, hat zusätzlich immer noch die Möglichkeit, sich den Kassenbon im Markt selbst ausdrucken zu lassen. Einzige Ausnahme: Waren, deren Gewicht erfasst wird, müssen dennoch auf einem Papierbeleg festgehalten werden.

anybill: eine Multi-Retailer-App-Lösung

Die Multi-Retailer-App anybill bietet Verbrauchern die Option, alle Kassenzettel direkt an der Kasse digital auf dem Smartphone zu erhalten. Der User hat somit die Möglichkeit, alle Belege zentral in einer App zu verwalten und profitiert zudem von weiteren Features wie dem integrierten Ausgabenmanager, einem Garantie Tracker und Exportfunktionen der Belege für die Buchhaltung oder Steuererklärung.
Für den Einzelhandel bietet anybill eine digitale Plattform für Targeting und Cross-Selling. Die KI-basierte Technologie von anybill ermöglicht individuelle Kundenansprache und somit die Kundenbindung zu steigern und gleichzeitig neue Kunden zu gewinnen. Durch die Digitalisierung der Kassenbons wird Thermopapier eingespart und für eingesparte Kassenzettel werden zudem Bäume gepflanzt.

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